Go back to Book_Edition

 

Gottlieb Konrad Pfeffel  ( 1736 - 1809 ) - Das Schachspiel ( Chess Game )

Gedicht mit 7 Holzschnitten. Broschur in dunkelgrauem Bugra-Bütten. 32 Seiten, Format: 20 x 27 cm. 1997. 40 nummerierte u. signierte Exemplare. Gesamtauflage 60. Vorzugsausgabe Nr. 1 - 20 in Halblederband mit zwei weiteren Holzschnitten auf dem Einband. Alle Holzschnitte im Buch sind handkoloriert.

Handbound artist's book with original woodcuts by  Elke Rehder 

Poem with 7 woodcuts by Elke Rehder. Handmade brochure in Bugra-paper. 32 pages, 20 x 27 cm. 1997. 40 numbered and signed copies. Special edition no. 1 - 20. Handbound half leather book with two additional woodcuts on the boards. Here all woodcuts are hand coloured.

Informationen über Gottlieb Konrad Pfeffel

Gottlieb Konrad Pfeffel wurde am 28. Juni 1736 in Colmar als Sohn des Bürgermeisters und Stadtrichters geboren, wo er am 1. Mai 1809 auch starb. Durch seine Mutter erhielt er eine vortreffliche Erziehung und wurde von seinem Verwandten, dem Kirchenrat Sander, zur Universität ausgebildet. Im sechzehnten Lebensjahre ging er zur Universität nach Halle, um dort Philosophie, Mathematik, Naturwissenschaften und Jura zu studieren. Er zog sich aber eine Augenkrankheit zu und wurde fast ganz blind. Nun lebte er bald im Elsass, bald in der Schweiz, erblindete 1758 vollständig. Trotzdem heiratete er 1759 eine junge Verwandte, der er den Werbungsbrief selber diktiert hatte. Seine Gedichte erwarben ihm bereits großen Beifall, worauf er eine Reihe kleiner dramatischer Versuche folgen ließ.

Außer seiner schriftstellerischen Tätigkeit betrieb er besonders Kriegswissenschaft, welches sein Steckenpferd wurde. 1773 gründete er in Colmar die "Acadèmie militaire" für adlige Jünglinge, denen damals noch die königlichen Militärschulen unzugänglich waren. Mehr als 300 Jünglinge aus den verschiedensten Ländern erhielten dort ihre Ausbildung. Seine schriftstellerische und pädagogische Wirksamkeit brachte ihn mit vielen namhaften Persönlichkeiten in Verbindung.

Pfeffel hatte seine erzieherische Tätigkeit nach 20 Jahren abzuschließen gedacht. Das Ende kam jedoch ein Jahr früher infolge der Fortschritte der französischen Revolution. Pfeffel war immer ein Liberaler gewesen, sein Ideal waren die schweizerischen Verhältnisse. 1782 hatte er das Ehrenbürgerrecht in Biel erhalten. An der helvetischen Gesellschaft in Schinznach, Olten und Aarau nahm er mehrmals teil und wurde 1785 zu ihrem Präsidenten gewählt. Durch die Revolution ging auch sein Vermögen größtenteils verloren. Dessen ungeachtet feierte auch er die Revolution in zahlreichen Gedichten und schrieb in dieser Zeit seine poetischen Erzählungen. Napoleon erhob ihn zum Präsidenten des Unterrichtsausschusses für das Departement des Oberrheins.

 

The Game of Chess I - hand-coloured chess woodcut by Elke Rehder

Das Schachspiel I - handkolorierter Holzschnitt

 

 

The Game of Chess II - hand-coloured chess woodcut by Elke Rehder

Das Schachspiel II - handkolorierter Holzschnitt

 

 

The Game of Chess III - hand-coloured chess woodcut by Elke Rehder

Das Schachspiel III - handkolorierter Holzschnitt

 

 

The Game of Chess IV - hand-coloured chess woodcut by Elke Rehder

Das Schachspiel IV - handkolorierter Holzschnitt

 

 

The Game of Chess V - hand-coloured chess woodcut by Elke Rehder

Das Schachspiel V - handkolorierter Holzschnitt

 

 

The Game of Chess VI - hand-coloured chess woodcut by Elke Rehder

Das Schachspiel VI - handkolorierter Holzschnitt

 

 

The Game of Chess VII - hand-coloured chess woodcut by Elke Rehder

Das Schachspiel VII - handkolorierter Holzschnitt

Go back to Book_Edition


                                               to top